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Burg Saaleck

Man kann das Burgenpaar stromaufwärts der Saale auf dem Felsen südlich von Bad Kösen in Saaleck bewundern. Die Burg wurde um das Jahr 1050 bis 1100 erbaut, sie ist ca. 172 Meter über dem Meeresspiegel gelegen und circa 23 Meter hoch. Die Burg Saaleck ist nur noch als Ruine erhalten. Damals bestand sie aus zwei Türmen, der Burgkern war von zwei Wehrmauern umgeben.

An der inneren Wehrmauer kann man bis heute noch die Reste von Wohnbauten sehen. Erstmalig wurde die Saalecksburg in eine Stiftsurkunde des Kloster Pforta im Jahre 1140 als markgräflich-meißnische Ministerialburg erwähnt.

Von 1213 bis 1343 war die Burg das Lehen der Adelsfamilie Schenken von Vargula, welche diese aus finanziellen Gründen an den Bischof von Naumburg verkaufen mussten. Die Burg gelangte so in den Besitz des Naumburger Domstifts. 1523 wurde die Kernburg aufgegeben und blieb bis 1800 herrenlos. 1819 gründete Carl Peter Lepsius im Ostturm der Burg Saaleck den ersten deutschen Geschichtsverein - "Thüringisch-sächsischer Verein für Erforschung des vaterländischen Altertums" - gegründet.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges ging die Burg Saaleck in das Eigentum des Volkes über und wurde an die Stadt Bad Kösen übergeben. Die Stadt richtete auf der Burg ein Museum ein, welches seit 2002 von den Mitgliedern des Heimatverein Saaleck e.V. betrieben wird.

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