Mehr Informationen zu dem Dom zu Naumburg

Dom St. Peter und Paul in Naumburg

Im 13. Jahrhundert wurde er abgetragen, um dort einen spätromanischen Dom zu schaffen. Der frühromanische Dom bestand aus einem dreischiffigen basilikalem Langhaus und sächsischen Ostteilen. Daneben befand sich ein durchlaufendes Querhaus mit zwei Nebenapsiden und einem geschlossenen Chor. Im Westen bildeten zwei quadratische Türme den Abschluss. Etwa ab 1170 wurde der Dom wegen dem Einbau einer Krypta umgebaut. Diese Krypta ist noch als einziges Bauteil neben einem geschnitzten Holzkruzifix des frühromanischen Doms erhalten.

Die Umbau-Arbeiten zu dem heutigen Dom begannen unter dem Bischof Engelhard etwa um 1213 und dauerten bis Anfang der 40er Jahre des 13. Jahrhunderts an. Um 1245 bis 1250 entstanden der Kreuzgang und die Klausur. Die spätgotische Dreikönigskapelle befindet sich an der Ostseite der Klausur und wurde 1416 fertiggestellt.

Das untere gotische Geschoß des nordwestlichen Turmes wurde im 13. Jahrhundert gebaut. Etwa 1330 wurde die spätromanische Apsis durch ein hochgotisches, querrechteckiges Chorjoch ersetzt. Um 1500 wurden die oberen Geschosse des Nordwestturmes durch spätgotisch geschmückte Obergeschosse erhöht.

Nachdem ein Brand im Jahr 1532 den Dom stark zerstörte, wurde er bis ins 19. Jahrhundert wieder instandgesetzt. Sehenswert hier sind die 12 lebensgroßen Stifterfiguren, welche von den Naumburger Meistern Mitte des 13. Jahrhunderts aus Grillenburger Sandstein erschaffen wurden. Sie gehören zu den bedeutendsten deutschen Skulpturen des Mittelalters. Am berühmtesten sind hier wohl die Stifterfiguren des Markgrafen Ekkehard II. und seiner Gemahlin Uta von Ballenstedt.

Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren