Mehr Informationen zu dem Kloster Pforta im Ortsteil Schulpforte

Ehemailges Kloster Pforta

Vor allem aber entwickelten sie hier den Weinbau, der heute noch für die Region von großer Bedeutung ist. Die noch heute erhaltene Klosterkirche wurde 1150 als romanische Kirche fertig gestellt und in den Jahren 1251 bis 1320 zu einer gotischen Kirche umgebaut. Ebenso wurden bis heute die Klausur, die “Abtskapelle” und weitere Gebäude erhalten.

In der Reformation im Jahre 1540 schloss Herzog Heinrich V. von Sachsen das Kloster am 9. November. 1543 ließ der Kurfürst Moritz von Sachsen dort eine von drei Fürstenschulen für Jungen einrichten. Der Schulbetrieb wurde ab 1544 aufgenommen und später an die Stiftung Schulpforte übertragen. Dadurch konnte die Schule von 1573 bis 1575 erweitert werden. 1935 wurde die Schule zu einer nationalpolitischen Erziehungsanstalt umgewandelt, von 1945 bis 1950 wurde die Schule nach dem Schulsystem der Weimarer Republik weitergeführt. In den 50iger Jahren wurde die Schule in eine erweiterte Oberschule umgewandelt, ab diesem Zeitpunkt durften das erste Mal auch Mädchen die Schule besuchen. Ab 1981 wurden spezielle Klassen für Musik und Fremdsprachen eingeführt. Heute ist die Schule in der Trägerschaft des Landes Sachsen-Anhalt, die Schüler werden in den drei verschiedenen Zweigen Sprachen, Naturwissenschaften und Musik ausgebildet.

Zu den heute noch bekannten Schülern zählen u.a.: Friedrich Nietzsche, Friedrich Gottlieb Klopstock, Johann Gottlieb Fichte oder Karl Richard Lepsius.


 
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